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Deprivationssyntrom

 

 

L I T E R A T U R S T U D I E

Über die Auswirkungen von fehlender oder mangelnder Sozialisierung von Welpen in der sensiblen Phase

Heinz Weidt: Der Hund mit dem wir leben:

In Anlehnung an die erschütternden Lebensumstände des Nürnberger Findelkindes Kaspar Hauser (1828) werden Versuche mit gezieltem Erfahrungsentzug als sogenannte "Kaspar-Hauser-Versuche" bezeichnet.

Aufgrund der immer noch verbreiteten Unkenntnis des Zusammenspiels zwischen Erbgut und Umwelt müssen wir leider davon ausgehen, dass unsere Hunde nicht selten durch unbewussten Lernentzug zu einem "Teil-Kaspar-Hauser" gemacht werden. (S. 67)

Der Umfang des auferlegten Erfahrungsentzuges bestimmt den Grad einer bleibenden Zerstörung bzw. Missbildung der "Persönlichkeit" des betreffenden Tieres... (S. 69)

Sabine Winkler: Hundeerziehung:

Bei Hunden beginnt diese Phase, die Sozialisierungsperiode, mit ca. 3 Wochen... wobei die Zeit von der 4. bis zur 8. Woche die wichtigste ist. Verstreicht diese Periode ungenutzt, treten später schwere Verhaltensstörungen auf. Das ganze Ausmaß der Schädigung kommt dabei oft erst nach der Pubertät zum Vorschein... denn Hunde, die nicht richtig sozialisiert wurden, sind als Erwachsene übertrieben ängstlich und oft auch aggressiv gegenüber Menschen und Artgenossen.

Andere wichtige Dinge, die der Hund bereits im Welpenalter kennen lernen sollte, sind Geräusche (Strassenverkehr!) Bodenarten und Hindernisse, optische Eindrücke wie flatternde Fahnen u.ä.... (S.26)

Rassetypische Verhaltensweisen beim Hund. Eine Literaturstudie - Michaela Schneider:

... ebenso wird ein Welpe, der keinen oder nur sehr wenig Kontakt zu Menschen hatte, starke Beziehungen zu Artgenossen entwickeln, aber niemals zu Menschen (Freedman et al., Critical periods in the social development of dogs, Scott,Critical periods in organizational processes, Hart, Problems with dogs from animal shelters, Feddersen-Petersen, Verhaltensstörungen beim Hund-Versuch einer Klassifizierung, Brunner Der unverstanden Hund) (S. 13)

Die extreme Ängstlichkeit eines Hundes kann aber...auch durch eine unsoziale Umwelt und eine starke Abschirmung entstehen (Beaver, The genetics of canine behavior).

Auch Fuller und Du Buis (The behavior of dogs) und Flashman (Behavioural abnormalities of the dog) hatten beobachtet, dass eine ausgebliebene Sozialisierung in der sensiblen Phase zu Ängstlichkeit, Nervosität und Angstbeissen führt. Diejenigen Hunde, die nicht an verschiedene Umweltbedingungen gewöhnt waren, geraten in Panik, wenn sie in eine fremde Umgebung gebracht werden (Flashman, Behavioural abnormalities of the dog) (S. 177)

Problemverhalten beim Hund - Bernauer-Münz / Quandt:

"Was in den ersten Lebenswochen versäumt wurde, kann nicht mehr nachgeholt werden. ...Durch den Entzug sozialer Erfahrungen leiden die Hunde unter dem sogenannten Deprivationssyndrom." Dieses Syndrom wird von Gatterman (1993) als Komplex von Verhaltensstörungen erklärt, die durch Vorenthalten oder Entzug sozialer Erfahrungen bedingt sind. Die Kommunikation mit der Umwelt ist dadurch zeitlebens gekennzeichnet und eingeschränkt. (S. 32)

Eberhard Trumler, Hunde ernst genommen:Hunde ernst genommen

Kann der Welpe von einer solchen Lernphase keinen Gebrauch machen, entsteht nach allem, was ich hier bislang beobachten konnte, die akute Gefahr, dass Störungen bei den jeweils zugeordneten Verhaltensmustern eintreten oder überhaupt Teile des generellen Lernvermögens lahmgelegt werden. ...

Mit anderen Worten: Das, was in dieser Zeit nicht gelernt wird, kann niemals mehr nachgeholt werden...

Bieten wir den Welpen diese Möglichkeit während dieser Zeit nur wenige Male, dann werden aus ihnen kontaktarme Hunde...

Es genügt z.B. nicht, dass der Welpe den Menschen täglich sieht, es genügt auch nicht, dass er direkt aus der Hand des Menschen sein Futter bekommt. Er muss unbedingt Berührungskontakt mit den Menschen bekommen....

Es hat sich auch gezeigt, dass Welpen, die nur mit einem Menschen derartigen Kontakt aufnehmen konnten, späterhin fremden Menschen gegenüber unsicher und kontaktarm blieben, während Welpen, die von vielen Menschen gestreichelt wurden, sich zu richtigen Allerweltshunden entwickelt haben, die mit jedem fremden Menschen bereitwillig Kontakt aufnehmen... (S 42/43)

Das soziale Verhalten der Tiere , Dimond

Viele Experimente haben gezeigt, dass Tiere, die in einer reizarmen Umwelt lebten, nur mangelhaft lernen (S.26)

Hunde sind anders, Donaldson:

Sozialisierung bezeichnet die Gewöhnung an Elemente der Umwelt, indem man diesen ausgesetzt wird... (S. 78)

Durch natürliche Selektion hat sich jede Tiergattung eine durchschnittliche Zeit zur Assimilierung und Akzeptanz der Dinge in ihrer Umgebung angeeignet. Nach dieser Zeit müssen die Tiere durch die Mechanismen Flucht oder Aggression die Distanz zu allem, worauf sie nicht sozialisiert wurden, vergrößern. (S. 79)

Der Druck, das wird hier klar, geht immer in Richtung der verstärkten Angst und Meidung, niemals in eine andere. Damit sich Tiere tolerant verhalten, muss auf sie ständig künstlicher Druck ausgeübt werden. Dieser ist in der Sozialisierungsphase zu etablieren und anschließend mit Sorgfalt aufrecht zu erhalten. Sobald in diesem System eine Schwachstelle auftritt, tendiert das Tier eher wieder zu Flucht/Kampf hin... (S. 80)

Die bedeutet, den Welpen mit einem möglichst breiten sozialen Spektrum bekannt zu machen, also mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Geschlechts, Größe, Figur, Hautfarbe und Gangart. ... Außerdem gilt es, den Welpen mit allem bekannt zu machen, was ihm in seinem späteren Leben womöglich begegnen wird, zum Beispiel Autofahren, Untersuchungen durch den Tierarzt, Katzen, Straßenlaternen, Fussballspiele, Aufzüge und spitze Stöcke.... (S. 80/81)

Die vernichtenden Ergebnisse unzureichender Sozialisierung eines Hundes treten zu spät auf, als dass sie das Verhalten des Besitzers ändern könnten. Eine intensive Sozialisierung ist die einzige gescheite Investition, die Sie einem Hund angedeihen lassen können. (S84)

So lernt mein Hund, WinklerSo lernt mein Hund

Beginnt erst jetzt die Gewöhnung der Welpen an vielfältige Umweltreize, ist diese zwar nicht völlig unmöglich, aber doch ganz erheblich erschwert - oft so sehr, dass der Hund lebenslang ängstlich und scheu bleibt, egal wie viel Mühe man sich mit ihm gibt.

Verbringt ein Hund seine sensible Phase in einer absolut reizarmen Umgebung, kann sogar seine Lernfähigkeit als solche irreparabel geschädigt sein...(S.15)

Untersuchungen haben ergeben, dass Welpen für eine ausreichende Sozialisierung ab der vierten Lebenswoche mindestens zweimal pro Woche systematisch und ausgiebig einer Reihe von neuen Eindrücken ausgesetzt werden müssen und ebenso oft engen Umgang mit wechselnden Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts haben sollten (S.15).

Hundeverhalten, Schöning

Milder Stress ist nötig, damit sich der Organismus korrekt entwickelt... Wenn man im Paradies aufwächst, kann man später auch nur im Paradies überleben (S 17)

Prägevorgänge sind so gut wie nicht rückgängig zu machen (S.19)

Jetzt finden die wesentlichen Wachstums- und Differenzierungsprozesse im Gehirn statt (S. 20)

Je mehr Umweltreize der Welpe in der Sozialisierungsphase kennen lernt und verarbeitet, desto mehr Synapsen werden ausgebildet (S.20)

Fehlen diese Umweltreize, kommt es zu Entwicklungsstörungen, den sogenannten Deprivationsschäden. Diese können unter Umständen irreparabel sein (S.21)

In der Sozialisierungsphase speichert der Welpe also alle Lebewesen, denen er begegnet, bei zumeist positivem Kontakt als Artgenosse oder befreundete Spezies ab. Gleiches gilt für die unbelebten Umweltreize. Hier findet eine so genannte Gewöhnung statt. Alles, was der Welpe in dieser Phase der Sozialisation nicht kennen lernt, wird später bei ihm zunächst einmal Angst auslösen..... Probleme sind vorprogrammiert... (S.24)

Hunde und ihre Menschen, Feddersen-Petersenhunde_und_ihre_menschen

Frühe Erfahrung in einer bestimmten Zeitspanne ist also für die spätere Auseinandersetzung des Hundes mit seiner sozialen Umwelt von ganz entscheidender Bedeutung... (S.86)

Eine häufige Folge versäumter Prägungen ist z.B. die Neigung von Hunden zu defensiver Aggression (sog. Angstbeißer) (S. 189)

Findet das soziale Lernen in der Jugendentwicklung nicht oder nur unzureichend statt, wird die Erziehung (Rangeinweisung) des Hundes später stets problematisch sein und die Bindung an den Menschenkumpan weniger eng bleiben....(S.192)

Isolation in der Jugendentwicklung ist also auch durch spätere ausgeprägte Beschäftigung mit dem Hund zumeist nicht oder nur unzureichend kompensierbar (S.190)

Die schädigende Situation geht sehr häufig Hand in Hand mit gleichfalls reduzierten sozialen Reizen und ist zumeist kaum davon trennbar. Die betroffenen Hunde sind wiederum Zwingerhunde oder auch Hunde, die sich in den wichtigen Phasen ihrer Jugendentwicklung in Tierheimen aufgehalten haben, überwiegend in wenig strukturierten Ställen oder Zwingern. Die Umweltprägung ist hier eng begrenzt und setzt der späteren Auseinandersetzung mit einer differenzierten Umwelt enge Grenzen. Resultat ist eine mangelhafte Angepaßtheit an die vielfältigen Umweltgegebenheiten, die diese Tiere in den sensiblen Phasen ihrer Jugendentwicklung nicht kennengelernt haben. Sie zeigt sich durch eine Umwelt- und soziale Unsicherheit, Schreckhaftigkeit, Stereotypien und Scheueverhalten sowie in auffallend starken Reaktionen auf bekannte Umweltreize, die offensichtlich immer wieder als Stressoren empfunden werden. (S.191)

Wenn mein Hund nicht hören will, WegmannWenn mein Hund nicht hören will

Diese Phase dürfte die wichtigste im Leben des jungen Hundes überhaupt sein. Wenn der Hund zum guten Kameraden des Menschen werden soll, müssen jetzt die Umwelteinflüsse (die neben der Vererbung das spätere Verhalten prägen) gesteuert werden. Vor allen Dingen wenn der Hund zum umgänglichen Familienmitglied werden soll, ist es jetzt wichtig, dass der Kleine so viele verschiedene Menschen wie möglich im Guten kennenlernt. Es ist nicht ausreichend, wenn sich nur der Züchter um die Welpen kümmert.... (s. 7)

Aber nicht nur Menschen sondern auch andere Tierarten und die gesamte Umwelt müssen zum positiven Lernelement für die jungen Hunde werden.(S. 8)

Schwieriger Hund, was tun, Tortora

Wird er während dieser Zeit isoliert in einer Boxe gehalten, so ist er unfähig, soziale Beziehungen zu Ihnen oder zu anderen Hunden zu entwickeln. ....

Dieser Kontaktmangel wirkte sich verheerend aus...

Der Hund im Wolfspelz, Bloch

Der Hund im WolfspelzDeshalb sollte ein Welpe möglichst unterschiedliche Menschengestalten kennenlernen... (S. 91)

Tierliebe alleine reicht also keineswegs aus, um der großen Verantwortung gerecht zu werden, dem späteren Käufer einen optimal vorbereiteten Welpen zu übergeben. Deshalb sei nochmals betont: die natürliche Sozialisationsbereitschaft des Welpen muss rasch genützt werden.... (S. 92)

Behandlung von Verhaltensproblemen bei Hund und Katze, Askew

Einige häufige Arten von Verhaltensproblemen sind symptomatisch für die bleibenden, teilweise irreversiblen Auswirkungen, die sich ergeben, wenn ein Tier die ersten zwei bis drei Lebensmonate unter äußeren Bedingungen verbringt, die in irgendeiner entscheidenden Weise limitiert sind.

.... ist diese Auswirkung früher Erfahrungen am deutlichsten bei Hunden zu beobachten, die erstens während der ersten ein bis zwei Lebensmonate wenig Kontakt zu Fremden oder Kindern hatten und deshalb ihnen gegenüber ein Leben lang angstvoll reagieren, die zweitens viel zu früh von ihrem Wurf getrennt wurden und später Artgenossen gegenüber ängstlich reagieren, als würden sie diese nicht als solche erkennen, oder die drittens die ersten Lebensmonate in einer ruhigen, ländlichen Umgebung verbracht haben und sich deshalb nicht problemlos an eine quirlige, laute Stadt gewöhnen können. (S. 18)

Der unverstandene Hund, Brunner:

In der Jugend versäumte Prägungs- und Sozialisierungvorgänge sind offenbar nie mehr ganz aufzuholen.....

Möglicherweise kann eine gewisse Revierbindungsunfähigkeit bei fehlender Bindung an soziale Partner nie mehr ganz ersetzt werden...

Fremden gegenüber blieb dieser Hund zeitlebens angstaggressiv, wenn sie nahe an ihn herantraten (S. 310).

Hunde erziehen, Baumann

Für die Lernfähigkeit und Übereitschaft sind die prägenden Einflüsse von größter Bedeutung. Verhaltensstörungen sind häufig auf falsche oder versäumte Prägungsvorgänge zurückzuführen, die irreversibel bestehen bleiben (S. 34)

Welpenkindergarten, Ross/McKinney:

Persönlichkeit und Temperament werden durch die Erfahrungen des Welpen in dieser Zeit geprägt... (S. 60)

Welpenschule, Jones:

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen stellen Versäumnisse in diesem Alter eine positive Entwicklung ernsthaft in Frage. Das Tragische daran ist, dass das nicht sofort sondern erst Monate später augenfällig wir und kaum rückgängig gemacht werden kann.

Mangelnde oder schlechte Sozialisierung zeigt sich häufig nicht vor der ersten Geschlechtsreife. Die Hunde werden weniger kontrollierbar, manchmal auch nervös und ängstlich. Sie erscheinen unberechenbar, und ihre Unausgeglichenheit führt zu unangepasstem Verhalten oder gar zu Aggressivität. (S. 6/7)

Wörterbuch der Biologie, Tembrock:

Deprivation: 1. Sozialer Erfahrungsentzug. Beim Deprivationssyndrom handelt es sich um Verhaltensstörungen, die durch einen sozialen Erfahrungsentzug entstehen.... Die gesamte Umwelteinstellung ist gestört.... 2. Allgemeiner sensorischer Erfahrungsentzug durch Einschränkung oder Aufhebung der natürlichen Reizmuster der Umgebung. Bei der sozialen D. wird die kommunikative, bei der sensorischen D. die informationelle (nicht-kommunikative) Umwelt extrem eingeschränkt. 3. Motorischer Erfahrungsentzug, der ebenfalls zu Störungen in der Sensorik führen kann.

Relevanz der vorliegenden Literaturstudie für den § 2 (4) der Tierschutz-Hundeverordnung in Beziehung auf Welpen in Tierheimen

Die vorliegende Literaturstudie befaßt sich mit der sensiblen Phase im Leben eines Welpen, die je nach Autor in der 3. bis 4. Lebenswoche beginnt.

Alle genannten Autoren, die einen representativen Querschnitt von anerkannten Kynologen, Verhaltensforschern, Ethologen und Biologen darstellen, sind sich einig und betonen nachdrücklich, dass das, was in den ersten Lebenswochen bzgl. Sozialisierung versäumt wurde, nicht mehr nachgeholt werden kann. Das Resultat äußert sich in schwerwiegenden Deprivationsschäden.

Auch alle anderen Veröffentlichungen, in denen die sensible Phase der Sozialisierung von Welpen angesprochen wird, bestätigen ausnahmslos die Aussagen der zitierten Autoren.

 Tierschutz - Hundeverordnung

Vom 2. Mai 2001

§2 (4) Ein Welpe darf erst im Alter von über 8 Wochen vom Muttertier getrennt werden. Satz 1 gilt nicht, wenn die Trennung nach tierärztlichem Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden erforderlich ist.

Die vorliegende Literaturstudie belegt eindeutig, dass bei Welpen, wie sie in den meisten Tierheimen aufgezogen werden (Fehlende oder minimale Kontakte zur belebten und unbelebten Umwelt) mit massiven Schäden und dadurch bedingten Verhaltensstörungen = Leiden zu rechnen ist. Daher muss der Ausnahmefall laut §2 (4) eintreten und die Welpen bereits mit spätestens 6 Wochen an die neuen Besitzer abgegeben werden. Nur so besteht für die Welpen die Chance, dass die neuen Besitzer die verbleibende Zeit der sensiblen Phase zur intensiven Sozialisierung auf die belebte und unbelebte Umwelt nutzen können.

In diesem Zusammenhang wird noch §2 (1) angesprochen. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Tieres anzupassen.

Leider ist es im Tierheim aus verschiedenen Gründen oft möglich, den Welpen ausreichenden Auslauf und Sozialkontakte zu gewähren. Auch dieser Paragraph spricht für eine frühzeitige Vermittlung der Welpen

Außerdem kommt häufig auch §6 (3) zum Tragen: Mindestens eine Seite des Zwingers muss dem Hund freie Sicht nach außen ermöglichen. Befindet sich der Zwinger in einem Gebäude, muss für den Hund der freie Blick aus dem Gebäude heraus gewährleistet sein.

In vielen Tierheimen liegt das "Welpenzimmer" in Mitten eines Gebäudes und es ist für die Hunde oftmals nicht möglich, einen freien Blick aus dem Gebäude heraus zu haben.

Letztendlich möchte ich noch einen weiteren, sehr wichtigen Punkt zur Sprache bringen: Alle Beobachtungen bzgl. Angst beim Welpen zeigen, dass ein Welpe noch völlig ohne Angst geboren wird und sich die Angst im Lauf der ersten Lebenswochen nach und nach "ausbildet". Der Höhepunkt der Angst liegt zwischen der 7. und der 8. Lebenswoche. Gerade in dieser Zeit sollten daher keine gravierenden Veränderungen im Leben eines Welpen eintreten.

Da in den meisten Tierheimen eine ausreichende Sozialisierung von Welpen auf die belebte und unbelebte Umwelt nicht erfolgen kann, sollten Tierheimwelpen mit spätestens 6 Wochen vermittelt werden während ein guter Züchter seine Welpen frühestens mit 9 Wochen, idealerweise erst mit 11-12 Wochen abgeben sollte.

 

 

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Aktualisiert am 19.06.2012

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